Fortbildungsangebot der IAP
Die IAP bietet auf der 109. Jahrestagung wieder drei Weiterbildungskurse an:
- IAP-Kurs 1: Präneoplasien des oberen GI-Traktes (Prof. Alexander Quaas, Köln) - Donnerstag, 28. Mai 2026, 10:00-11:15 Uhr
- IAP-Kurs 2: Algorithmus in der Nierentumor-Diagnostik (Prof. Arndt Hartmann, Erlangen) - Freitag, 29. Mai 2026, 8:30-9:45 Uhr
- IAP-Kurs 3: Nicht-neoplastische Lymphknotenpathologie (Prof. Alexandar Tzankov, Basel, Schweiz) - Samstag, 30. Mai 2026, 8:30-9:45 Uhr
Die Teilnahme an den Kursen ist kostenpflichtig. Die IAP-Kurse finden auf Deutsch statt.
Bitte registrieren Sie sich in der Online-Anmeldung.
Junges Forum
Junges Forum 1 - Workshop: Meine lehrreichsten Fehler - Fehlerkultur in der Pathologie
Freitag, 29. Mai 2026, 15:00-16:15 Uhr
Nach den Workshops zu den Themen „New Leadership in der Pathologie“ (2024) und „New Work in der Pathologie“ (2025) setzt die AG Junge Pathologie die Workshop-Reihe mit dem Thema „Meine lehrreichsten Fehler – Fehlerkultur in der Pathologie“ am Freitagnachmittag, 29.05.26, fort.
Gemeinsam möchten wir den Blick auf persönliche Erfahrungen, strukturelle Herausforderungen und eine konstruktive Fehlerkultur in der Pathologie richten. Vier Impulsgeber aus der Pathologie berichten über ihre persönlich lehrreichsten Fehler und die daraus gewonnenen Erkenntnisse. Im Anschluss laden interaktive Kleingruppenformate dazu ein, eigene Erfahrungen zu reflektieren, Perspektiven auszutauschen und konkrete Impulse für den Berufsalltag mitzunehmen. Ziel ist es, einen offenen, professionellen und lernorientierten Umgang mit Fehlern zu stärken.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Teilnahme am Workshop ist in den Tagungsgebühren enthalten. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich frühzeitig über die Online-Registrierung für die Veranstaltung an!
Der Workshop findet auf Deutsch statt.
Junges Forum 2 - How to do...?
Samstag, 30. Mai 2026, 8:15-9:30 Uhr
Das Junge Forum veranstaltet am Samstagmorgen, 30. Mai 2026 wieder eine Einführungsveranstaltung, dieses Mal mit einem Einstieg in diagnostisch herausfordernde Weiterbildungsthemen und erstmals auch einem Einblick in die Berufspolitik.
In diesem Jahr gibt es drei Vorträge zu
- How to do...Plazentapathologie (mit Annette Müller vom Institut für Pathologie, Köln)
- How to do...Weichgewebstumoren (mit Eva Wardelmann vom Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie, Münster)
- How to do...Berufspolitik (mit Edward Michaelis vom Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen, Berlin)
Der Zutritt ist in der Tagungsgebühr bereits enthalten. Die Sitzung findet auf Deutsch statt.
IVDR Workshop
Donnerstag, 28. Mai 2026, 10:00-12:00 Uhr
Der Workshop „IVDR in der Molekularpathologie“ beleuchtet die Herausforderungen der In-Vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) für molekularpathologische Labore und legt besonderen Fokus auf das Risikomanagement. Thematisiert werden die regulatorischen IVDR-Anforderungen an ein systematisches Risikomanagement über den gesamten Lebenszyklus von In-vitro-Diagnostika. Im Mittelpunkt stehen die Identifikation und Bewertung von Risiken, die Ableitung und Wirksamkeitsprüfung von Risikokontrollmaßnahmen sowie die Nutzen-Risiko-Abwägung. Ziel des Workshops ist die Erarbeitung einer praxisnahen Handreichung zum Risikomanagement.
Der Workshop findet auf Deutsch statt.
Der Zutritt ist in der Tagungsgebühr bereits enthalten. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich frühzeitig über die Online-Anmeldung für die Veranstaltung an!
Neue Sitzungen für naturwissenschaftlich orientierte Besucher*innen
Spezifisch für naturwissenschaftlich orientierte Besucher*innen hat das Kongressteam aus Augsburg ein neues Sitzungsformat erschaffen:
Pathologie für Nicht-Pathologen
Zielgruppe: naturwissenschaftlich orientierte Besucher*innen sowie Ärzt*innen ohne pathologische Vorkenntnisse
Teil 1: Donnerstag, 28. Mai 2026, 14:15-15:45 Uhr
Teil 2: Samstag, 30. Mai, 2026, 10:15-11:30 Uhr
Die beiden aufeinander aufbauenden Sitzungen vermitteln eine fundierte, praxisorientierte Einführung in die Histopathologie. Die Teilnehmenden lernen Grundlagen der Gewebelehre, typische Tumormuster, Färbetechniken, diagnostische Abläufe und die Bedeutung histologischer Befunde für Tumordiagnostik und Therapieplanung kennen.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Inhalte:
- Grundlagen der Gewebearten und histologischen Veränderungen
- Diagnostische Morphologie - vom Präparat zur Diagnose
- Bedeutung der Histologie in der Onkologie
- Grundmuster von Tumoren
- Fallbesipiele aus den fünf häufigsten Tumorentitäten
- Tumorverlauf und Metastasierung
Onkologie für Nicht-Onkologen
Zielgruppe: Naturwissenschaftlich orientierte Besucher*innen, die Grundlagen der Onkologie erlernen möchten
Freitag, 29. Mai 2026, 14:15-16:15 Uhr
Diese Session vermittelt grundlegendes Verständnis über Tumorentstehung, Tumorklassifikation, moderne Therapieformen und das Zusammenspiel diagnostischer Fachdisziplinen in der Krebsmedizin.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Inhalte:
- Diagnose und Krankheitsverständnis
- Therapieplanung / Überblick moderner Therapieformen
- Verlaufskontrolle / Therapieeffekte
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Ganzheitliche Patientenbetreuung